Eine Handvoll Erde…

Humushaufen, erde, humusschicht… etwas mehr ist es dann doch geworden.

Gerade weil unter der meist dünnen Humusschicht bei Neubaugärten schön verfestigter Baugrund vorhanden ist kann der darüberliegende Mutterboden nie dick genug sein – also kurzerhand noch ein „paar Kilo“ Humus bestellt. Kostet kaum was und bringt aber viel.

Von unserem Bauträger wurde zwar schon eine Humusschicht ausgebracht, aber ein bißchen Erde passt immer drauf. 😉

Schubkarre bei einem Nachbarn ausgeliehen, erstmal Schaufel in die Hand genommen und schön verteilt das Ganze. Mit einem Gartenrechen wurde anschließend dann die frische Humuserde noch etwas gleichmäßiger verteilt. Und weil es so „schön“ war ein paar Tage später gleich nochmal so eine Ladung anliefern lassen. Verteilt macht so ein Berg Komposterde dann doch nicht viel her und hat  halt nicht für die ganze Fläche gereicht…
In dem zweiten Humusberg wurden mir auch gleich ein paar kleine Erdkröten mitgeliefert. Haben sich aber in der noch herschenden Einöde anscheinend nicht so recht wohlgefühlt und sind entweder abgewandert oder irgendwelchen Kröten“liebhabern“ zum Opfer gefallen.

Kompostieranlagen bei denen man sich Humus bestellen und liefern lassen kann gibt es fast bei allen größeren Gemeinden. Einfach bei der Gemeinde/Landratsamt o. ä.  anfragen. Wesentlich günstiger und ökologischer als sich säckeweise Erde im Baumarkt kaufen!

Der erste Baum

Die ersten warmen Apriltage gleich mal genutzt und eine Gärtnerei besucht. Der Garten soll ja mit Grünzeug befüllt werden.
Erstmal muss ein Obstbaum her – eine Kirsche sollte es sein. Also vom Gärtner beraten lassen und die Wahl ist dann auf eine frühblühende Sorte gefallen. Frühe Kirschsorten werden nicht von Kirschfruchtfliegen befallen, da während dem Gelbwerden der Kirschen die Falter noch nicht aktiv sind und eine Eiablage nicht stattfindet. Kann ich mir das Aufhängen von Gelbtafeln auch sparen. Also weniger „Fleischbeilage“ in den reifen Früchten, gut so!
Bleibt mehr für die Familie und die Vögel übrig.

Muss nur noch eine Stelle gesucht werden, Pflanzloch ausheben, Handvoll Hornspäne und gut Komposterde rein, testen ob´s tief genug ist, Baum rein, viel Wasser und Erde druff und gut ist.

KirschbaumpflanzungPflanzloch

Noch ein paar Kirschbaum“fakten“:
Burlat-Süßkirsche
feste, süße Früchte
mag fast alle Böden, möglichst mit höherem Lehmanteil
ungefähr Mitte bis Ende Mai sind die Kirschen genußreif

Befruchtersorten: Kordia,Hedelfinger, Schneiders Späte, Büttners Rote, Valeska, Lapins, Johanna, aber auch selbstbefruchtend

Frühjahrsputz

dcp_3708Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen – da kann man schon mal die Terrasse etwas vom Matsch und Dreck befreien.

Und damit das erste Frühjahr nicht ganz so trist daher kommt hatte ich schnell noch im Dezember einige Krokusse an frostfreien Tagen in diese „Wüste“ versenkt. Rein nach dem Motto: „Wenn nicht dieses Jahr dann halt das nächste“.
Aber anscheinend sind die reduzierten Baumarkt-Zwiebeln dankbar dafür das ich sie doch noch, auch wenn es erst zu Weihnachten war, verbuddelt habe und blühen umso mehr.

Ödland…

… oder ein Garten der noch keiner ist.

dcp_3491dcp_3489Blick von der Terrasse
Eingezäunt, eine noch unbepflanzte Humusschicht, keinerlei Grün, freie Sicht in alle Richtungen. So schaut also ein Gartengrundstück  eines Neubauhauses aus.

Was tut man also als frischgebackener Gärtner? Gartenbücher, Gartenzeitschriften kaufen und durchlesen, das Internet in Sachen Gartengrün durchforsten, Gärtnereien und Baumärkte werden öfters als vorher besucht.
Alles nur um sich schon mal ein geistiges Bild vor Augen zu führen wie der eigene Garten mal, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, aussehen könnte.
Aber noch ist Anfang Februar und man kann den Ausblick auf diese triste Matschwüste noch etwas „genießen“ 😉